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Prof. Dr. med. Peter Wernet Leiter des "Institut für Transplantations-
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Prof. Dr. rer. nat. Gesine Kögler Leiterin der "José Carreras Stammzell- |
Stammzellen -
Mit auf die Initiative von Prof. Dr. Peter Wernet, dem heutigen Leiter des Instituts für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (ITZ) an der Uniklinik Düsseldorf wurde die internationale Netcord Foundation gegründet, deren Vorsitzender er seit 1998 ist.
Die im Netcord -
Für eine Transplantation wird eine vom Körpergewicht des Patienten abhängige Mindestanzahl an Stammzellen benötigt. Dies erklärt, warum der Großteil der Patienten Kinder sind. Für die Transplantation von Erwachsenen werden mittlerweile oft zwei Nabelschnurbluttransplantate gleichzeitig verwendet. Düsseldorf ist in Europa die größte alleinstehende Stammzellbank.
Prof. Wernet beantwortete unsere Fragen im Lagerungsraum der Präparate. Die
Hintergrundgeräusche stammen von den Kühlaggregaten für die Behälter, in welchen die Präparate tiefgefroren gelagert sind.
Gibt es in Deutschland noch weitere Stammzellenspender -
Wie viele Ihrer Transplantate wurden bereits eingesetzt? -
Bei wem wurden die Präparate angewandt, bei Kindern oder Erwachsenen? -
Wie lange sind die Stammzellen haltbar? -
Aber könnten Ihre Präparate in 20 bis 30 Jahren auf Grund neuer Pharmazeutika nicht
überholt sein? -
Besteht nicht die Gefahr, wenn beispielsweise ein Kind an Leukämie erkrankt und auf
seine Stammzellen zurückgreift, dass die gleiche Zellinformation wieder implantiert
wird und damit eine erneute Leukämieerkrankung wieder nur eine Frage der Zeit ist?
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Aber kann es nicht auch Krankheiten geben, die man nicht reimportiert, da sie frisch
entstanden sind? -
Mit welchen Kosten muss eine Mutter rechnen, die das Blut ihres Babys hier einlagern
will? -
Hat ein Spender Vorrang oder muss er genauso wie alle anderen auf die Warteliste?
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Haben Sie genug Spender oder geht es Ihnen ähnlich wie den Blutbanken, die immer
zu wenig Spender haben? -
Wie gelangt das Blut nach der Entnahme zu Ihnen nach Düsseldorf? -
Arbeiten Sie mit privaten Institutionen zusammen oder nicht? -
Kommerziell ausgerichtete Firmen verlangen an die € 2.500 für die private Einlagerung
von Blut. Trotz der hohen Kosten machen viele Eltern hiervon Gebrauch. Wie sehen
Sie solche Angebote? -
Die im Verbund von Netcord arbeitende "José Carreras Stammzellbank" an der Uniklinik Düsseldorf wird geleitet von Prof. Dr. Gesine Kögler, die ebenfalls wichtige Informationen zum Thema "Nabelschnurblut" aus der Praxis beitragen kann. Sie sieht sich immer wieder mit enttäuschten Eltern konfrontiert, wenn die Werbung für private Stammzellensicherung zu forsch in ihren Aussagen war.
Die privaten Unternehmen werfen Ihnen vor, dem Spender im Bedarfsfall sein eigenes,
evtl. lebensrettenden Blut vorzuenthalten, da es ja einmal für die Allgemeinheit
gespendet wurde. Was sagen Sie zu diesem Vorwurf? -
Ihre Konkurrenz bestreitet, dass man fremdes Blut verwenden könne, da die Chance
der Kompatiblität der eines Lotto -
Während Sie kurzfristig helfen wollen, scheint das Konzept der Konkurrenz wie z.B.
bei vitae24 auf längerfristigen Erfolg angelegt zu sein, weil man den Blutinhaber
in 40, 50 oder noch mehr Jahren helfen will. Ist das Blut solange haltbar? -
Wie sieht es in der Praxis aus? Sind Sie schon einmal von Eltern um Hilfe gebeten
worden, denen von den kommerziellen Anbietern falsche Hoffnungen gemacht wurden?
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Was sollten Eltern Ihrer Ansicht nach bei den kommerziellen Anbietern fragen? -
Wie ist der derzeitige Stand der Medizin? Wo und wie kann das Nabelschnurblut heute
schon helfen? -
Wie muß man sich eine solche Heilung vorstellen? Nimmt man Stammzellen, spritzt sie
dem kranken Patienten und schon wird er wieder gesund? Oder wie läuft so etwas ab?
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Kann sich dank Krankenkasse eine solche Spezialbehandlung jeder leistet oder bleibt
sie selbstzahlenden, betuchten Patienten vorbehalten? -
Wie sieht das Verhältnis Spender -
Sie werden von der José -
Direkt nach der Geburt ist im Körper des Babys das gleiche Blut wie in der Nabelschnur.
Warum entnimmt man das Blut der Nabelschnur, statt es später in Ruhe vom Kind direkt
zu nehmen? -
Mit welchen Fortschritten auf diesem Gebiet rechnen Sie in den nächsten 5 -