


|
Prof. Dr. Bernhard J. Hackelöer Chefarzt Geburtshilfe und Pränatalmedizin an der Asklepios Klinik in HH-
|
|
Fetalchirurgie
Viele der u.a. durch die Fruchtwasserpunktion oder Ultraschall festgestellten Krankheiten und Fehlentwicklungen des Fötus sind durch einen invasiven Eingriff heilbar. Mit mikroskopisch kleinen Messern und Zangen operiert der Chirurg den heranwachsenden Fötus noch im Mutterleib.
In vielen Fällen muss der Genetiker Eltern die betrübliche Mitteilung über die sich abzeichnenden Probleme machen. Aber es besteht generell Hoffnung, dass die Fetalchirurgie auch diesen Kindern helfen kann.
Die Antworten auf die wichtigen Fragen in Hinblick auf das heute Machbare kommen von Prof. Dr. Hackelöer aus Hamburg.
Herr Prof. Hackelöer, Sie operieren noch ungeborene Feten, was können Sie heute schon
machen? -
Wenn ein Paar vom Gynäkologen oder Genetiker erfährt, dass man ein nicht lebensfähiges
oder zumindest stark behindertes Kind zur Welt bringen wird, ist das bereits das
Todesurteil oder gibt es noch Hoffnung?-
Was kann denn ein Arzt mit DGUM Qualifikation 2 oder 3 besser machen als ein Mediziner
der DEGUM -
Sie würden also fordern, dass die zweite Ultraschallunter-
Bleibt eine solche Ultraschalluntersuchung Kassenleistung, wenn die Frau die Initiative
ergreift und ohne Überweisung einen solchen Spezialisten aufsucht? -
Wenn Sie am ungeborenen Leben Eingriffe vornehmen, kann man dann davon ausgehen,
dass später ein gesundes Kind geboren wird? -
In welcher Schwangerschaftswoche nimmt man einen Eingriff am Fötus vor? -
Werden solche Eingriffe unter Vollnarkose oder bei lokaler Betäubung gemacht? -
Ist die Narkose nicht schädlich für das Kind? -
Ist es generell nicht besser, eine OP auf nach die Geburt zu verschieben, wenn das
Kind in einem physisch stabileren Zustand ist? -
Verdanken vorgeburtliche kranke Kinder der Fetalchirurgie nachgeburtlich ein besseres
Leben? -
Was ist das Zwillingstransfusions -
Wie kann man so etwas entdecken? -
Sie haben eben den "offenen Rücken" erwähnt, was ist das? -
Was kann man dagegen tun? -
Sie nutzen öfters die Worte "experimentell" und "Versuche", was kann man heute konkret
machen und wo liegt die Grenze zum Versuch? - Wo stehen wir im Vergleich zu den USA? -
Was erwarten Sie von der Fetalchirurgie in den nächsten 5 bis 10 Jahren? -
|